fuer-die-nachtKellertheater Winterthur: FÜR DIE NACHT
VON LAURA DE WECK

Mit Jaap Achterberg, Ingo Ospelt, Ursula Reiter und Lukas Waldvogel
Regie: Udo van Ooyen
Bühne und Kostüme: Marianna Helen Meyer

ZUM STÜCK
Ein Mann, sein Sohn, eine Pflegerin und ein Penner -  vier Menschen, die sich sich in der Dämmerung eines Tages zusammenfinden. Vier Menschen mit ganz unterschiedlichen Gedanken, Hoffnungen und Ängsten. Wie in einem Musikstück manifestieren sie sich zunächst nur als Stimmen: Sie variieren ihren Tonfall, folgen rhythmischen Vorgaben, formieren sich zum Chor. Doch aus den abstrakten Tönen schälen sich Motive heraus, aus den Sprechern werden Figuren, eine Geschichte entwickelt sich. Dieses Oszillieren zwischen abstraktem Klang und konkreter inhaltlicher Bedeutung bestimmt dieses besondere Stück von Laura de Weck, das mit Melancholie, aber auch mit Humor den großen Themen von Verlust und Tod, Hoffnung und Liebe in den kleinsten Modulationen nachlauscht, in der flüchtigen Begegnung, in der beiläufigen Bemerkung. Alle Figuren sind auf der Suche nach dem Sinn ihres Schicksals, und auch wenn sie weit davon entfernt sind, sich gegenseitig Halt geben zu können, ergänzen sich doch im Verlauf ihrer Begegnung ihre unterschiedlichen Sichtweisen zu einem Sinn stiftenden Ganzen.

DIE AUTORIN
Die Tochter des Publizisten Roger de Weck wuchs in Paris, Hamburg und Zürich auf. Seit dem Abschluss des Schauspielstudiums an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich im Jahr 2005 ist sie freie Autorin und war als Schauspielerin von 2007 bis 2010 Mitglied im Ensemble des Jungen Schauspielhauses Hamburg. Ihr erstes Stück, LIEBLINGSMENSCHEN, hatte am 29. März 2007 am Theater Basel Premiere. Ihr zweites Stück, SUMSUM, stand bei den St. Galler Autorentagen im Finale und wurde im Mai 2008 am Theater Chur uraufgeführt. Ihr drittes Stück FÜR DIE NACHT wurde am 7. April 2011 in der Regie von Werner Düggelin am Theater Basel uraufgeführt.

PRESSE
“Eine zärtlich-komische Notturne” (Süddeutsche Zeitung)
"Glück allein macht auch nicht glücklich: In ihrem neuen Stück FÜR DIE NACHT lässt Laura de Weck vier Verzweifelte aufeinander treffen. Mit reduzierter Sprache und musikalischem Gespür komponiert sie daraus einen vielstimmigen Dialog über Sehnsüchte und Heilsversprechen." (Spiegel Online)
"Das Stück wird zur Partitur, das Drama zur Fuge, wo ein 'verloren' der einen Stimme sich im 'gewonnen' einer anderen Stimme spiegelt, wo 'machen', 'denken', 'vergessen' und 'labern' kontrapunktisch enggeführt werden, bis ein von allen vieren gemeinsam geschrienes 'hilft!' das Fugengewicht der Polyphonie in einem Akkord auflösen." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
„Und so bleibt auch manches, sogar das meiste, unausgesprochen in diesem kleinen, feinen Reigen um Leben, Liebe und Tod, obwohl sich alles vergegenwärtigt: Angst und Hoffnung, Trauer und Freude, Anfang und Ende.“ (NZZ)
“Stück für Stück reisst De Weck Konventionen oder Vorstellungen von Sinnstiftung herunter, illustriert Endpunkte einer Gesellschaft, in der die Menschen von Innerlichkeit ausgesperrt sind.“ (onlinereports)

PREMIERE: SA 17. Januar 2015, 20.00 Uhr

WEITERE VORSTELLUNGEN:
* SO 18. 01. / MI 21. 01. / FR 23. 01. / * SA 24. 01. / * SO 25. 01. / MI 28. 01. / FR 30. 01.

* SA 31. 01. / * SO 01. 02. 2015 jeweils um 20.00 Uhr ausser * SA / SO 17. 30 Uhr (Türöffnung und Bar 1 Stunde vor Beginn)

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RESERVATIONEN:
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Telefon: 052 - 267 51 17

VORVERKAUF:   
Winterthur Tourismus im Hauptbahnhof

 


 

 

Plakat-Curry_webAktuelles Soloprogramm:

"Die Entdeckung der Currywurst".
Das Neue Soloprogramm von Jaap Achterberg.

Auch bei diesem Projekt arbeiten der Schauspieler und der Regisseur auf Produktionsebene mit dem sogar Theater (ZH), dem Burgbachkeller (ZG) und dem Theater im Kornhaus (AG) zusammen.

Die Premiere fand am 27.3. im sogar Theater statt. Die Aufführungsdaten werden im Spielplan publiziert.

Zum Inhalt:

Eine wunderbare Liebesgeschichte im Hamburg der letzten Kriegstage.

In Erinnerung an seine Kindheit macht sich der Erzähler auf die Suche nach der ehemaligen Besitzerin einer Imbissbude am Hamburger Großneumarkt. Er findet die hochbetagte Lena Brücker in einem Altersheim und erfährt die Geschichte ihrer »schönsten Jahre« und wie es zur Entdeckung der Currywurst kam. Der Bogen spannt sich weit zurück in die letzten Apriltage des Jahres 1945 ...

Pressestimmen:

Das Hohelied auf ein unspektakuläres Frauenleben. (...) Der Autor versteht es, das Geflecht menschlicher Beziehungen auszuleuchten. Sinnlichkeit, Heiterkeit, Bitternis und Trauer sind in dieser Geschichte so ineinander verwoben, dass sie zum nachhaltigen Lektüreerlebnis wirdWeiterhören zu machen.
Ursula Reinhold im ›Neuen Deutschland‹

>>> Spielplan


 

 

Achterberg & Band: „all the world is green“ – Balladen von Tom Waits

Achterberg & BandSchauspieler sind oft neidisch auf Musiker, weil Musik so unmittelbar kommuniziert und berührt. Nach unzähligen Monologen und Ensemblestücken hat der Schauspieler Jaap Achterberg auch mal Lust: Getragen von der Combo „tom and the waiters“ lässt er sich auf Tom Waits‘ Balladen und Texte ein. Einfach so, aus purer Freude.

Seine melancholische Stimme kommt in den Liedern des legendären  amerikanischen Songwriters so richtig zum tragen. Dabei ist er nicht  auf’s kopieren aus, sondern gibt den Songs eine ganz eigene Prägung.

 

Jaap Achterberg-Stimme; Franco Mettler - Klarinette/Saxophon; Nick Gutersohn – Posaune; Thomas Weber – Akkordeon; Jojo Kunz – Kontrabass

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DerAlteKoenig
«Der alte König in seinem Exil»

Von Arno Geiger basierend auf einer Textfassung von Brigitta Soraperra.

«Viel Beifall für ihn, der die dramatische Veränderung, die eine Alzheimer-Erkrankung für Beziehungen bedeutet, so scheinbar einfach vermittelt.» (Göttinger Tageblatt 10.09.2012)

«Wenn es dunkel wird, kommt die Angst. Da irrt der Vater rat- und rastlos umher wie ein alter König in seinem Exil.» Solche Sätze, welche die Brutalität der Krankheit so treffend charakterisieren, berühren einen in der Unmittelbarkeit der Theatersituation noch viel stärker als bei der Lektüre des Buchs. (Neue Zürcher Zeitung)


Es spielt: Jaap Achterberg
Regie: Klaus Henner Russius
Ko-Produktion: sogar theater und Theater im Kornhaus (ThiK), Baden

>>> mehr Infos

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ressort k präsentiert „Ustrinkata“

ein Dialektstück von Arno Camenisch / Erstaufführung

Es ist der letzte Abend im Dorfrestaurant „Helvezia“. Jetzt heisst es schwadronieren, saufen, singen
und tanzen, um dem Schicksal Paroli zu bieten!

Es spielen: Jaap Achterberg, Chasper Curò-Mani, David Flepp, Eleni Haupt, Luca Ramella, Marco Schädler, Nikolaus Schmid, Lea Schmocker, Anny Weiler
Regie: Manfred Ferrari
Gesangsleitung: Heinz Girschweiler
Ausstattung: Ursina Schmid
Produktionsleitung: Bignia Erisman
Mit Unterstützung von:
Stadt Chur / Kanton Graubünden / Pro Helvetia / Artephila

Aufführungsdaten:

Postremise Chur:
Do. 23. Mai, 20h (Premiere)
Fr. 24. / Sa. 25. Mai, 20h
So. 26. Mai, 17h
Do. 30. Mai / Fr. 31. Mai / Sa. 1. Juni, 20h
Do. 6. / Fr. 7. und Sa. 8. Juni, 20h
www.postremise.ch

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mary_and_johnnyJaap Achterberg im Kinofilm „Mary&Johnny“ von Samuel Schwarz & Julian Grünthal

 

"Hier stimmen Dialoge, Soundtrack und Bildsprache. Sie verschwimmen zu einem traurigen, süchtig machenden Rauschen aus Rausch und Nacht." (Tagesanzeiger)

Webseite zum Film: www.maryandjohnny.ch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



„…einen bildstarken Ausflug in eine Kindheit. Allein mit seiner Stimme. (…) Man hört das Rauschen der Blätter, das Knarren der Äste, riecht das Laub und den Waldboden, ja fühlt fast die Rinde unter den Händen.“
Neue Zürcher Zeitung